Visual Astrology

Visual-Astrology

Einen ganz neuen und doch alten Blick auf die Astrologie bietet die „Visual Astrology“ (übersetzt etwa „Visuelle Astrologie“ im Sinne von „ganzheitlich anschaubare Astrologie“ nach Bernadette Brady und Darrelyn Gunzburg): sie will eine dreidimensionale Deutung des Sternenhimmels und der Planeten. Sie bindet das Geburtshoroskop wieder an den Sternenhimmel an. Brady und Gunzburg erforschten über 20 Jahre lang diese dreidimensionale Himmelsdeutung. Der gesamte zur Geburt sichtbare Sternenhimmel wird mitberücksichtigt – und nicht „nur“ die Planeten.

 

Die Visual Astrology bereichert die Astrologie um folgende Perspektiven:
1. Die Sterne
  • Die Sternphasen, denn Fixstern ist nicht gleich Fixstern. In der Visual Astrology werden vier verschiedene Phasen unterschieden, in denen sich ein und derselbe Stern je nach Beobachtungsort befinden kann.
  • Parans statt Projektion auf die Ekliptik. So wird die Eigenbewegung der Planeten (laufen auf der Ekliptik) und der Fixsterne (kreisen um den Polarstern) gewürdigt: Beide Himmelskörper werden während ihres tatsächlichen Aufgangs, Untergangs und der Kulminationen miteinander in Beziehung gesetzt. Da der ganze Geburtstag berechnet wird, ist selbst bei unbekannter Geburtszeit eine fundierte Deutung möglich.
  • Die Sternkarte: In welchem Sternbild und in welchem Teil des Sternbildes steht ein Planet? Denn jeder Teil eines Sternbildes hat seine eigene Bedeutung. Z.B. macht es einen Unterschied, ob ein Planet zwischen den Scheren des Skorpions oder in seinem „Herzen“ steht.
2. Die Planeten
  • Ihre Beziehung zur Sonne, ihre Helligkeit und Sichtbarkeit.
  • Individuelle Nuancierungen eines Planeten, wie sie bislang aus antiken babylonischen Keilschrifttexten ersichtlich wurden. Zum Beispiel drückt sich Mars anders aus, wenn er den Nachthimmel für sich alleine beansprucht oder wenn er durch andere Planeten „domestiziert“ wird.

 

Visual Astrology …
  • deutet den tatsächlichen Lauf der Planeten und Fixsterne vor der Kulisse der Sternbilder.
  • bereichert die Horoskopdeutung um uralte Bilder und Mythen.
  • bietet eine moderne Deutung der Fixsterne und keinen (bei diesem Thema häufig vorkommenden) Schwarz-Weiß-Fatalismus.
  • fokussiert die Themen des Geburtshoroskops.
  • ist kein in sich abgeschlossenes, fertiges System, sondern „Work in progress“. Die Erforschung des Sternenhimmels geht weiter.
  • ist vollkommen unabhängig von der astrologischen Schule (psychologisch, klassisch, systemisch, kosmobiologisch, spirituell, humanistisch, …).
  • ermöglicht eine detaillierte Horoskopdeutung selbst bei unbekannter Geburtszeit.
  • schließt die Lücke, die durch die „nur“ auf Planeten fokussierte, zweidimensionale Astrologie entstanden ist, eine Lücke, die man oft erst dann bemerkt, wenn man beginnt, den Himmel als Ganzes zu entdecken.