Aktueller Sternenhimmel – Sorry!

Allgemein // Sternenhimmel

SorryFoto: Christian König

 

Liebe Besucherin meiner Homepage, lieber Besucher,

vielleicht haben Sie es schon bemerkt: es ist bereits Dezember und Sie finden auf meiner Seite der „Aktuelle Sternenhimmel“ immer noch die Beschreibungen des Vormonats. Der Text in Arbeit und ich werde ihn sehr bald hier online stellen.

Ich bedanke mich herzlich für die vielen Emails, Kommentare und Rückmeldungen zu meiner kleinen Rubrik! Ich wünsche Ihnen schöne Advents-Tage.

Herzliche Grüße, Ihr
unterschrift2

Dezember 1st, 2017

August, der Milchstraßen-Monat

Astronomie // Sternenhimmel

Sky-watching

Foto:  Christian König

Um die Milchstraße überhaupt sehen zu können, muss man jedes störende Licht vermeiden – auch das Mondlicht. Wenn es dann ganz dunkel ist, kann man das Band der Milchstraße als helleren Bogen sehen, der sich über das ganze Firmament zieht. Es geht von Norden über die Sternbilder Perseus, Cassiopeia, Schwan, Adler bis hin zum Schützen und Skorpion am Südhorizont.

Tag der Astrologie 2017 in Köln

Astrologie // Jahresfest // Vortrag

Fotos: Ralph Treier & Christian König

Pünktlich um 14.15 Uhr startete die Veranstaltung unter einem Löwe-Aszendenten – passend zum Sonnenjahr 2017, das ja mit dem „Tag der Astrologie“ eingeläutet wird. Heidi Treier begrüßte die 50 Besucher und Besucherinnen und stellte die Referenten der 4 Kurzvorträge vor: Anita Ferraris, Anne Probst, Heidi Treier und mich.

Der rückläufige Merkur

Astrologie // Merkur // rückläufig

merkury-retrograde

Foto: Christian König

Es gibt astrologische Ereignisse, die bei vielen die schierere Panik auslösen – z.B. Sonnenfinsternisse. Aber am größten ist die hysterische Klagewelle, wenn Merkur rückläufig wird – also jetzt: vom 19.12.16 bis zum 08.01.17.

Sternschnuppen-Nächte im November: Es regnet Wünsche!

Astronomie // Sternenhimmel

tauriden-leoniden

Foto: Christian König

Der französische Schriftsteller Alphonse de Lamartine schrieb einmal: „Begrenzt in seinem Wesen, unbegrenzt in seinen Wünschen, ist der Mensch ein gefallener Gott, der sich an den Himmel erinnert“. Vielleicht ist es genau das, was uns bei Sternschnuppen darauf hoffen lässt, dass sich Wünsche erfüllen. Dafür gibt es natürlich keine Beweise, aber im November viele Möglichkeiten, es auszuprobieren!

Der Sulpa’e Jupiter

Jupiter // Sternenhimmel // Visual Astrology

Jupiter-Sulpae

 Foto: Christian König

 

Jupiter scheint besonders sensitiv in Bezug auf seine Phasenstellung zur Sonne zu sein. Nach einer aus dem Jahr ca. 660 v. Chr. überlieferten Tontafel des assyrischen Priesters Nabû-mušeși besitzt Jupiter drei verschiedene Ausdrucksmöglichkeiten (Phasenstellungen), abhängig von seiner Position zur Sonne:

Buchveröffentlichung „Astro-Podium“

Astrologie // Fixsternastrologie // Veröffentlichungen

Buch-Astro-PodiumFoto: mit freundlicher Genehmigung des CreAstro-Verlages

 

Das Buch „Astro-Podium“ – mit einem 50-seitigen Kapitel von mir über Fixsternastrologie – ist im CreAstro-Verlag erschienen. Wir alle haben mit viel Herzblut daran gearbeitet. Ich finde die Idee einfach toll: 7 AutorenInnen, die jeweils in ihrem Kapitel über ihr astrologisches Lieblingsthema schreiben. Fundierte Fachbeiträge aus der astrologischen Praxis, die einen Einblick in die Bandbreite und unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten der astrologischen Arbeit geben.

DAV–Kongress 2016 in Bonn: Den Schatz heben – Astrologische Beratung heute

Astrologie // DAV // Kongress

flyer_2016_dav_kongressFoto: DAV & Helen Fritsch (jeweils mit mit freundlicher Genehmigung)

Ich bin 2016 zwar kein Mitorganisator des DAV-Kongresses mehr, aber noch als Moderator, „Quizmaster“ am Samstag („Wer wird Astro-Millionär 2016“) und  und im Hintergrund in der ein oder anderen Funktion helfend dabei:

Ganz herzlich möchten wir Sie einladen zu unserem DAV-Kongress vom 7. – 9. Oktober 2016 in Bonn. Der diesjährige DAV-Kongress steht unter dem Motto „Den Schatz heben. Astrologische Beratung heute“.

Artikel auf Chinesisch veröffentlicht

Fixsternastrologie // Veröffentlichungen

Fixsternastrologie-Chinesis

Im September/Oktober 2016 bin ich von der asiatischen „Academy of Astrology“ eingeladen worden, dort zu unterrichten. 3 Tage lang werde ich in der „AOA Summer School in Bangkok (占星夏令營)“ die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in die Fixstern-Astrologie „einweihen“. Vor ein paar Tagen ist nun ein Artikel von mir in chinesischer Übersetzung veröffentlicht worden. Für mich als Autor spannend zu erleben, wie meine Worte in chinesischen Schriftzeichen aussehen!

April 24th, 2016

Die totale Sonnenfinsternis vom 08./09. März 2016

Astrologie // Astronomie // Finsternis // Sonne // Sonnenfinsternis

Sonnenfinsternis-März-2016

Foto: Christian König

 

Die Sonnenfinsternis vom März 2016 kann man in Europa nicht sehen. Dafür müssten Sie nach Ostasien, Ostindien, Indonesien, Japan, Australien, in den Indischen Ozean, in den nördlichen Pazifik oder nach Alaska reisen. Die ringförmige Verfinsterung der Sonne dauert etwas über 4 Minuten.

Diese Finsternis gehört zur relativ alten Saros-Serie 130 (nach van den Bergh). Sie nahm am 20.08.1096 um 18.36 GMT am Südpol ihren Anfang (und endet am 25.10.2394 am Nordpol). Die aktuelle Finsternis ist die 52. der insgesamt 73 Sonnenfinsternisse dieser Saros-Serie. Sonnenfinsternisse, die zu einer Saros-Serie gehören (Sonnenfinsternisse einer Saros-Serie liegen immer 18 Jahre auseinander und tatsächlich findet die nächste Sonnenfinsternis dieser Saros-Serie am 20.03.2034 statt), „laufen“ auf der Erdoberfläche von Pol zu Pol.

Autor beim „Infinity Astrological Magazine“

Astrologie // Veröffentlichungen

Infinity-Astrological-Magaz

Foto: Infinity Astrological Magazine (mit freundlicher Genehmigung)

Smiljana Gavrančić, die Herausgeberin des internationalen „Infinity Astrological Magazine“, hat mich gefragt, ob ich für ihr Magazin schreibe. „Infinity Astrological Magazine“ ist ein Online-Magazin für professionelle Astrologen, Studenten der Astrologie und für alle diejenigen, die Astrologie lieben. Mein erster Artikel wird in der Mai/Juni-Ausgabe erscheinen.

Meine Autoren-Visitenkarte finden Sie hier>.

Februar 5th, 2016

Himmlische Weihnachtsgrüße: Sternschnuppen-Nächte!

Astronomie // Sternenhimmel

SternschnuppenFoto: Christian König

Es ist mal wieder Zeit für Wünsche: Vom 07.12. – 17.12. taucht der Sternschnuppenstrom der Geminiden auf. Er heißt so, weil er aus dem Sternbild Zwillinge zu kommen scheint, nahe bei den hellen Sternen Castor und Pollux. Als Verursacher gilt der Asteroid Phaeton. Der Anstieg zum Sternschnuppen-Maximum am 14.12. erfolgt ziemlich langsam über mehrere Tage hinweg, der Abfall ist dann aber recht rasant. Da Castor und Pollux Mitte Dezember der Sonne gegenüberstehen und der Sternschnuppen-Höhepunkt um Mitternacht erreicht wird, lassen sich die Geminiden sehr gut in den Abendstunden beobachten. Die ganze Nacht lang ist mit hellen, gelblich-weißen Sternschnuppen zu rechnen. Die Zahl ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Quantität sagt ja nichts über die Qualität aus: die hellsten Meteore erscheinen erst nach dem Maximum am 14.12. um 19.00 MEZ, davor dominieren schwächere Sternschnuppen. Zu dieser Zeit ist es bei uns bereits dunkel. Da der Mond nur 3 Tage nach Neumond zum einen früh untergeht und zum anderen wegen seines geringen Lichtes nicht stört, dürfen wir uns 2015 wohl auf einen beeindruckenden Geminiden-Abend mit nahezu optimalen Bedingungen freuen!

Mond, Merkur, Venus, Mars und Jupiter sichtbar!

Allgemein // Astronomie // Sternenhimmel

Sternkarte-10.10.15Grafik: „Starlight“-Software | Zyntara

 

Morgen früh – am 10. Oktober 2015 – gibt es eine einmalige Konstellation am Sternenhimmel zu sehen: der Mond und nahezu alle sichtbaren Planeten (Ausnahme Saturn) sind im Morgengrauen im Osten zu sehen – und Venus steht direkt beim mythenreichen Fixstern Regulus. Venus und Jupiter wird man leicht sehen und erkennen können, Mars und Merkur werden schwieriger auszumachen sein. Einfach nur in Richtung Sonnenaufgang gucken …

Oktober 9th, 2015

Im Schatten der Erde – Mondfinsternisse

Astrologie // Astronomie // Finsternis // Mond // Mondfinsternis

Finsternis

Foto: Christian König

Am 28. September ist es wieder soweit: Mondfinsternis! Und endlich können wir (nach 7,5 Jahren) auch in Mitteleuropa einmal wieder eine Totale Mondfinsternis in voller Länge bewundern – allerdings zu einer ziemlich unchristlichen Zeit (die maximale Verfinsterung ist um 04.47 MESZ). Dafür wird diese Mondfinsternis riesig, denn der Mond ist beinahe der Erde am nächsten und ist dadurch größer als normal.

Auch Mondfinsternisse werden – wie Sonnenfinsternisse – von den Astronomen in Saros-Serien organisiert. Bei geraden lunaren Saros-Serien-Nummern läuft der Erdschatten auf dem Mond von Süd nach Nord, bei ungeraden von Nord nach Süd. Die Mondfinsternis vom 28. September gehört zur Saros-Serie 137, wo der Mond immer am absteigenden Mondknoten liegt. Sie begann am 17.12.1564 mit einer Halbschattenfinsternis in der Nähe des südlichen Randes des Halbschattens und endet am 20.04.2953 mit einer Halbschattenfinsternis am nördlichen Rand des Halbschattens. Diese Saros-Serie dauert also über 1388 Jahre! [1]

Interview mit Darby Costello

Astrologie // DAV // Interview // Kongress // Mond

Darby-Costello-Interview

Foto/Grafik: Christian König

Darby Costello ist eine der renommiertesten zeitgenössischen Astrologinnen. Die gebürtige Amerikanerin arbeitete nach ihrer astrologischen Ausbildung in den 1960er Jahren lange Zeit in Afrika mit Medizinmännern. Heute lehrt und publiziert sie in London, u. a. am „Zentrum für Psychologische Astrologie“ von Liz Greene. Ihr Buch „Der astrologische Mond“ erscheint 2015 auf Deutsch.

Ich hatte Gelegenheit, mit Darby Costello in Oxford über ihre Erfahrungen mit deutschen Astrologen, dem progressiven Mond und ihren Vortrag auf dem DAV-Kongress am 4. Oktober 2015 zu sprechen. Gaby Marske-Power hat das Interview aus dem Englischen übersetzt, welches jetzt auf der Homepage des Deutschen Astrologenverbandes hier> zu lesen ist.

September 14th, 2015

Venus ist rückläufig

Allgemein // Astrologie // Astronomie // rückläufig // Venus

Venus

Foto: Christian König

Seit über 2 Jahren beschäftige ich mich jetzt – neben meiner großen Liebe, den Fixsternen – sehr intensiv mit den Sonne-Planeten-Zyklen: der Sichtbarkeit eines Planeten, seinem heliakischen Auf- und Untergang, seiner Unsichtbarkeitsphase (also wenn der Planet vom Sonnenlicht überstrahlt wird) – und natürlich seiner Rückläufigkeit. Dieser Tage (ab dem 25.07.) erleben wir etwas, das sich „nur“ alle 1,6 Jahre ereignet und dann ca. 40 Tage lang andauert: Venus wird in ihrem Zyklus rückläufig. Merkurs Rückläufigkeit hat zwar eine schlechte Presse (die ich persönlich nicht teile), aber dafür jede Menge Aufmerksamkeit: Auf sozialen Netzwerken wird man mit jeder Menge Postings, Warnungen und Erlebnisberichten über kleinere und größere technische Pannen nur so überschüttet. Aber über Venus Rückläufigkeit? – kaum etwas! Dabei kommt eine rückläufige Venus rein astronomisch sehr viel seltener vor, als ein rückläufiger Merkur. Diese Zeit ist also (schon rein astronomisch) etwas Besonderes. Ok, ich bin ein voreingenommener Venus-Fan … 😉

DAV-Interview mit Klemens Ludwig

Astrologie // DAV // Interview // Kongress // Vortrag

Auf-der-Suche-nach-dem-SteiFoto/Grafik: Christian König

Anfang Mai 2015 wurden Anita Ferraris und ich für das DAV-Journal von Klemens Ludwig interviewt. Hier das Interview in ganzer Länge:

Anita Ferraris und Christian König haben bereits auf dem DAV-Kongress 2013 gemeinsam das Thema „Casanova“ präsentiert. Klemens Ludwig sprach mit ihnen über die geheimnisvolle Welt der Alchemie, deren Verbindung zur Astrologie und den praktischen Nutzen im Leben.

DAV-Kongress 2015: „Lebenselixier Astrologie.“

Astrologie // DAV // Kongress

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Foto: Helen Fritsch | DAV

„Lebenselixier Astrologie.“  lautet das Motto des DAV-Kongresses vom 02.-04. Oktober 2015 in Bonn, den ich mit vorbereite.

Der jährliche Kongress des Deutschen Astrologenverbandes ist ein Highlight in der Welt der Astrologie und für jedermann und jederfrau offen. Gleichgültig, ob Sie interessierter Laie, Hobbyastrologe oder Profi sind – hier finden Sie Gleichgesinnte zum Austausch, hier hören Sie Top-Vorträge, hier verbinden Sie Spaß und Interesse mit Geistigem, hier finden Sie Kollegen, Freunde und Verbündete. Mich persönlich finden Sie dort als Mitorganisator, Referent und Moderator an.

Seien Sie herzlich willkommen und melden Sie sich frühzeitig an. Es gibt einen Frühbucherrabatt!

Mars besucht den Fixstern Nunki

Mars // Sternenhimmel

Mars-Jupiter-Nunki

Grafik: „Starlight“-Software | Zyntara

Am 11.11. wandert Mars (in Konjunktion mit Pluto) nördlich am Fixstern Nunki vorbei. Nach Ptolemäus liegt Nunki in der rechten Schulter des Bogenschützen und soll die Natur von Jupiter und Merkur haben: ein religiöser Verstand und großer Wissensdrang, die gute Idee, in die Ferne schweifen, das Streben nach höherer Erkenntnis. Nunki, alias Pelagus, ist einer der hellsten Sterne im insgesamt recht lichtschwachen Sternbild Schütze.

Der Weg ist das Ziel – Jupiter in der Phase „Nibiru“

Jupiter // Sternenhimmel // Visual Astrology

Jupiter-NibiruFoto: Christian König

Ca. 01.11. bis ca. zum 06.11. steht Jupiter in einer Beziehung zur Sonne, die wir in der „Visual Astrology“ als „Nibiru“ beschreiben (der Zeitraum variiert je nach geographischer Breite und Länge etwas).

Über „Nibiru“ wurde und wird viel geschrieben – aber was es genau bedeutet, weiß man bis heute nicht. Zum Beispiel setzte Zecharia Sitchin die These über die „Rückkehr des Planeten X“ in die Welt. Demnach hätten die Sumerer von einem zusätzlichen Planeten jenseits von Pluto gewusst, der Nibiru genannt worden sei (mit einer rund 3.600-jährigen Umlaufbahn um die Sonne). Für diese These lassen sich aber in den Keilschrifttexten – anders als Sitchin behauptet – überhaupt keine Belege finden.

Nibiru ist einerseits der Name einer sumerisch-babylonischen Gottheit, andererseits die sumerisch-babylonische Bezeichnung eines Himmelsobjekts in Verbindung mit einem Sternbild.

Casanova geht auf Reisen 2

Astrologie // Visual Astrology // Vortrag

Casanova

Foto: Ute Flörchinger

Unser Vortrag vom 5. Oktober beim DAV-Kongress 2013 in Bonn war ein toller Erfolg und wird deshalb nun auch in anderen Städten stattfinden. Unser Vortrag geht auf Tour. Nach Wien und Graz stehen jetzt noch weitere Termine an:

Wer ihn noch nicht erlebt hat, findet hier also noch die Gelegenheit dazu!

Saturn wird unsichtbar

Saturn // Sternenhimmel // Visual Astrology

Saturn-in-der-Unterwelt

 Foto: Christian König

Saturn ist ca. vom 04.10. – 11.12. am Nachthimmel nicht zu sehen, da er sich in Konjunktion mit der Sonne befindet, d.h. er befindet sich tagsüber zusammen mit der Sonne über dem Horizont. Symbolisch gesehen begibt Saturn sich in eine andere Welt – die „Anderwelt“ – in die nicht-materielle Welt. Dies ist eine Zeit ohne Saturn.

Die mesopotamischen Astrologen-Priester würden verkünden, dass der König (Saturn) weg ist, der König sich versteckt oder der König in der „anderen“ Welt arbeitet. Auf einer mundanen Ebene ist diese Zeit nicht so gut dazu geeignet, Entscheidungen zu treffen. Es ist eine gute Zeit, Dinge zu überdenken. Die Effektivität der politischen Führungsebene ist vermutlich nicht sehr hoch. Während dieser Zeit werden Autoritätspersonen nicht in der Lage sein, „normal“ zu funktionieren.

Es ist eine Zeit zum Innehalten, zum Pausieren, zum Reflektieren und nach einer „verzauberten“, einer anderen, einer kreativen Lösung „zweiter Art“ zu suchen. Eine Zeit, in der „unsichtbare“ Arbeit verrichtet werden sollte, kreative Arbeiten, Dinge auf kreative Art und Weise zu strukturieren. Es ist eine gute Zeit, um „andere“ Lösungen zu suchen, eine Zeit zuzuschauen und zu beobachten.

Oktober 20th, 2014

Mars, Mond, Saturn und Antares

Astronomie // Mars // Mond // Saturn // Sternenhimmel

Mars-Saturn-Mond-Antares

Grafik: „Starlight“-Software | Zyntara

Am 27./28.09. läuft Mars an Antares vorbei, den Hauptstern des Skorpions. Antares bedeutet so viel wie „marsähnlicher Stern“. Aufgrund seiner roten Farbe (Antares ist ein roter Überriesenstern) und seiner Lage nahe der Ekliptik kann man ihn schnell mit Mars verwechseln. Jetzt kann man beide gut miteinander vergleichen. Mars ist jetzt etwas heller als Antares, der dafür mehr funkelt und viel röter als eher orangene Mars ist. Der rote Planet tritt immer früher von der abendlichen Himmelsbühne ab.

Unbedingt am 28.09. um 20.00 MESZ zum Himmel schauen: Knapp über dem Südwesthorizont steht Auf der einen Seite der Mondsichel stehen Antares und Mars und auf der anderen Seite Saturn!

Eine ähnliche Konstellation gab es das letzte Mal am 05.01.1926 zu sehen!

September 27th, 2014

Der Sternenhimmel zur Mittsommernacht

DAV // Jahresfest // Sternenhimmel // Themenabend

horizontobservatorium

Foto: Monika Heer | Astrologos

Wenn der Tag am längsten, ist die Nacht am kürzesten. Zur Sommersonnenwende erreicht die Sonne am 21. Juni auf der Nordhalbkugel der Erde ihren höchsten Punkt über dem Horizont. Die Astrologen Monika Heer (Bochum) und Christian König (Münster) laden am Abend des 21. Juni 2014 zu einem stimmungsvollen Ausflug ins Ruhrgebiet ein. Treffpunkt ist die Halde Hoheward. „Von dort hat man einen atemberaubenden Blick. Wir beobachten gemeinsam, wie sich die Sterne im Laufe des Abends am Himmel zeigen“, erklärt Monika Heer. Christian König erzählt Geschichten und Mythen rund um die Sternbilder des Sommerhimmels.

Haldensommer – Auf der Halde Hoheward. Den Sternenhimmel beobachten – mit Christian König & Monika Heer

DAV // Sternenhimmel // Themenabend

horizontobs-hohewardhalde

Foto: Monika Heer | Astrologos

An diesem Abend steht ein Besuch der Halde Hoheward auf dem Programm. Hoheward ist eins der spektakulärsten Halden- und Landschaftsprojekte des Ruhrgebiets. Oben auf dem Plateau steht ein Obelisk, der als Zeiger einer riesigen Sonnenuhr funktioniert, direkt nebenan befindet sich das große Horizontobservatorium.

Kann es einen schöneren Platz im Ruhrgebiet geben, um zur Sommersonnenwende den Sonnenuntergang über dem Ruhrgebiet zu beobachten und sich von Christian König den Fixstern-Himmel erklären zu lassen?

DAV-Ausbildungszentrum Bochum: Haldensommer – Unter dem Sternenhimmel

DAV // Sternenhimmel // Themenabend

Sternbilder2

 Foto: Christian König

Schon immer hat der Sternenhimmel die Phantasie der Menschen beflügelt. Nahezu alle Kulturen beobachteten den Himmel, um dort den Willen der Götter zu ergründen und unzählige Gedichte, Geschichten und Gesänge voller Magie erzählen vom Firmament.

Die Menschen waren früher fest davon überzeugt, dass die Sterne nicht wahllos am Himmel stehen. Durch die Sternbilder schuf man Orientierung und projizierte kollektiv bedeutsame Themen an den Himmel.

Jupiter besucht den Fixstern Wasat

Jupiter // Sternenhimmel // Visual Astrology

Wasat-Jupiter

Grafik: „Starlight“-Software | Zyntara

Um den 23.05.14 (Freitag) besucht Jupiter den Fixstern Wasat – und diese Konjunktion kann man abends am Sternenhimmel beobachten. Wasat liegt ziemlich genau auf der Ekliptik bei 18 – 19 Grad Krebs (tropischer Tierkreis). Jeder Planet/jedes Licht dort bildet eine Konjunktion mit Wasat. Der Name Wasat bedeutet „Mitte“ (von arab. wasat as-sama) – welche Mitte hier gemeint ist, weiß man nicht: die Mitte des Sternbildes Zwillinge? Die Mitte des Himmels? Oder ist das benachbarte Sternbild Orion gemeint (die Araber bezeichneten Orion als „den in der Mitte Gelegenen“)? In Ptolemäus Sternenkatalog aus seinem astronomischen Buch „Almagest“ wird Wasat als „Der Stern im linken Hoden des östlichen Zwillings, Pollux“ geführt, weil Wasat genau auf Pollux Hoden liegt. So ist Wasat ein Stern großer Fruchtbarkeit und Fertilität, ein Ort größer (Yang-) Kreativität.

Veröffentlichung im Newsletter der „Astrological Association of Great Britain“

Astrologie // Veröffentlichungen // Visual Astrology

Im vergangenen Jahr bat mich eine der Herausgeberinnen des Newsletter der renomierten „Astrological Association of Great Britain“ einen Artikel über den Nutzen der Fixsternastrologie – speziell der Visual Astrology – zu verfassen. Dieser Artikel ist nun erschienen – und ich freue mich über meine erste Veröffentlichung im englischsprachigen Raum!

Den Artikel können Sie hier> online lesen.

Der „Winter-Diamant“

Astronomie // Sternenhimmel // Visual Astrology

Diamant

Grafik: „Starlight“-Software | Zyntara

Der diesjährige große, helle „Winter-Diamant“ steht heute um 20.00 Uhr aufrecht im Süden. Der Diamant formt sich aus dem sehr hellen Jupiter an seiner oberen, Sirius (der hellste Stern am Himmel im Sternbild „Großer Hund“) an der unteren Seite und den hellen Fixsternen Prokyon (Sternbild „Kleiner Hund“) und Beteigeuze (Sternbild „Orion“) jeweils an den beiden Ecken.

Der Mond besucht Mars und Spica

Astronomie // Mars // Mond // Sternenhimmel // Visual Astrology

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Grafik: „Starlight“-Software | Zyntara

 

Heute Nacht (fast um Mitternacht) gibt es ein interessantes Meeting am Osthorizont zu beobachten: der abnehmende Mond besucht Mars und den Fixstern Spica. Spica liegt in der Weizengarbe, die die Göttin (Jungfrau) in der Hand hält, und ist ein Symbol für ihre Gaben an die Menschheit. Ursprünglich bedeuteten diese Gaben das Wissen um den Ackerbau. Spica ist ein Symbol für Wissen und Erkenntnisse, die Gabe der Brillanz, ein angeborenes Talent, eine Fähigkeit oder Fertigkeit. Spica zusammen mit Mars: Eine Zeit, in der sich gut geplante, intelligente Handlungen durchsetzen.

Venus in ihrem größten Glanz

Allgemein // Astronomie // Sternenhimmel // Venus

Venus-Mond

 Foto: Christian König

Vielen ist bestimmt das sehr helle Objekt am Westhimmel aufgefallen, das nach Sonnenuntergang jetzt so schön strahlt (nachdem die Sonne untergegangen ist, schaut einfach in die gleiche Richtung wie der Sonnenuntergang). Es ist die „Abendstern“-Venus. Sie ist immer das dritthellste Objekt am Himmel, nach der Sonne und dem Mond. Venus kann so hell sein, dass sie in einer mondlosen Nacht sogar Schatten werfen kann. Im Moment ist Venus besonders hell – heute erreicht sie ihren maximalen Glanz. Durch ihre südliche Deklination bleibt die Sichtbarkeitsphase aber relativ kurz.

Wie schmeckt der Eintopf? Zwei Mal Mond-Pluto und die darunter liegenden Sternenmythen

Astrologie // Visual Astrology

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 Foto: Christian König

Wenn wir Planeten deuten, beziehen wir uns auf übergeordnete, kollektive Muster und schließen – über die Kunst der Astrologie – daraus, wie ein Individuum diese kollektiven Muster in sein Leben integriert. Zum Beispiel symbolisiert eine Merkur-Pluto-Kombination ein Muster von mentaler Intensität – aber mit einer enormen Spannbreite an menschlichen Ausdrucksmöglichkeiten: von scharfer Beobachtungsgabe bis hin zur neurotischen fixen Idee.

Vortrag beim DAV-Jahreskongress 2013: „LiebesSehnSucht: Casanova“

Astrologie // DAV // Kongress // Vortrag

Casanove-Vortrag

Fotos: Ute Flörchinger

Vom 4.10. bis zum 6.10. fand in Bonn der DAV-Jahreskongress mit dem Thema „GeTRIEBen von den Sternen? Horoskop und Sexualität“ statt. Ich hatte den Kongress nicht nur mitorganisiert, sondern Anita Ferraris und ich waren auch mit einem Vortrag über Giacomo Casanova dabei. Zwei Astrologen mit zwei unterschiedlichen Sichtweisen und zwei verschiedenen Herangehensweisen. Psychologische Astrologie und Visual Astrology im Duett. Unser Vortrag, den wir ein Jahr lang gemeinsam vorbereitet hatten, war ein großer Erfolg: Standing Ovations und begeisterte Zuschauer!

Die astronomisch-astrologische Uhr im Paulus Dom zu Münster

Allgemein // Münster

Paulus-Dom

 Foto: Christian König

In der Nähe meiner Praxis (ganze 3 Fußminuten entfernt) befindet sich der St.-Paulus-Dom. In meinen Pausen bin ich oft dort, meditiere und genieße die wunderbare Atmosphäre des Domes. Für mich ein echter „Kraftort“. Wenn Sie einmal in Münster sind, sollten Sie sich unbedingt diesen Dom und vor allem die astronomisch-astrologische Uhr im Innern des Domes mit ihrem Glockenspiel ansehen!

Jupiter verschwindet vom Nachthimmel

Jupiter // Sternenhimmel // Visual Astrology

Astronomie

 Foto: Christian König

Gerade eben ist Jupiter am Nachthimmel unsichtbar, weil er sich in Konjunktion mit der Sonne befindet. Wenn Planeten sich in Konjunktion mit der Sonne befinden, nennt das die Klassische Astrologie „verbrannt“ (wenn sie in genauer Konjunktion zur Sonne stehen, also klassisch formuliert „im Herzen der Sonne“, sind sie stark gestellt).

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