Der Hase und die Eier – Eine Himmelsgeschichte?

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Astrologie-&-Ostern

Grafik: „Starlight“-Software | Zyntara

Woher kommt der Osterhase? Wieso bringt er Eier? Was hat das alles mit Ostern zu tun? Es gibt wunderbare,  kulturhistorisch interessante Anekkdoten, die einen mehr oder weniger zum Schmunzeln bringen. Daneben gibt es noch eine andere, astrologisch spannende und sehr viel ältere Geschichte um Hasen, Eier und Auferstehung – und diese Geschichte finden wir am Sternenhimmel …

August, der Milchstraßen-Monat

Astronomie // Sternenhimmel

Sky-watching

Foto:  Christian König

Um die Milchstraße überhaupt sehen zu können, muss man jedes störende Licht vermeiden – auch das Mondlicht. Wenn es dann ganz dunkel ist, kann man das Band der Milchstraße als helleren Bogen sehen, der sich über das ganze Firmament zieht. Es geht von Norden über die Sternbilder Perseus, Cassiopeia, Schwan, Adler bis hin zum Schützen und Skorpion am Südhorizont.

Sternschnuppen-Nächte im November: Es regnet Wünsche!

Astronomie // Sternenhimmel

tauriden-leoniden

Foto: Christian König

Der französische Schriftsteller Alphonse de Lamartine schrieb einmal: „Begrenzt in seinem Wesen, unbegrenzt in seinen Wünschen, ist der Mensch ein gefallener Gott, der sich an den Himmel erinnert“. Vielleicht ist es genau das, was uns bei Sternschnuppen darauf hoffen lässt, dass sich Wünsche erfüllen. Dafür gibt es natürlich keine Beweise, aber im November viele Möglichkeiten, es auszuprobieren!

Der Sulpa’e Jupiter

Jupiter // Sternenhimmel // Visual Astrology

Jupiter-Sulpae

 Foto: Christian König

 

Jupiter scheint besonders sensitiv in Bezug auf seine Phasenstellung zur Sonne zu sein. Nach einer aus dem Jahr ca. 660 v. Chr. überlieferten Tontafel des assyrischen Priesters Nabû-mušeși besitzt Jupiter drei verschiedene Ausdrucksmöglichkeiten (Phasenstellungen), abhängig von seiner Position zur Sonne:

Himmlische Weihnachtsgrüße: Sternschnuppen-Nächte!

Astronomie // Sternenhimmel

SternschnuppenFoto: Christian König

Es ist mal wieder Zeit für Wünsche: Vom 07.12. – 17.12. taucht der Sternschnuppenstrom der Geminiden auf. Er heißt so, weil er aus dem Sternbild Zwillinge zu kommen scheint, nahe bei den hellen Sternen Castor und Pollux. Als Verursacher gilt der Asteroid Phaeton. Der Anstieg zum Sternschnuppen-Maximum am 14.12. erfolgt ziemlich langsam über mehrere Tage hinweg, der Abfall ist dann aber recht rasant. Da Castor und Pollux Mitte Dezember der Sonne gegenüberstehen und der Sternschnuppen-Höhepunkt um Mitternacht erreicht wird, lassen sich die Geminiden sehr gut in den Abendstunden beobachten. Die ganze Nacht lang ist mit hellen, gelblich-weißen Sternschnuppen zu rechnen. Die Zahl ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Quantität sagt ja nichts über die Qualität aus: die hellsten Meteore erscheinen erst nach dem Maximum am 14.12. um 19.00 MEZ, davor dominieren schwächere Sternschnuppen. Zu dieser Zeit ist es bei uns bereits dunkel. Da der Mond nur 3 Tage nach Neumond zum einen früh untergeht und zum anderen wegen seines geringen Lichtes nicht stört, dürfen wir uns 2015 wohl auf einen beeindruckenden Geminiden-Abend mit nahezu optimalen Bedingungen freuen!

Mond, Merkur, Venus, Mars und Jupiter sichtbar!

Allgemein // Astronomie // Sternenhimmel

Sternkarte-10.10.15Grafik: „Starlight“-Software | Zyntara

 

Morgen früh – am 10. Oktober 2015 – gibt es eine einmalige Konstellation am Sternenhimmel zu sehen: der Mond und nahezu alle sichtbaren Planeten (Ausnahme Saturn) sind im Morgengrauen im Osten zu sehen – und Venus steht direkt beim mythenreichen Fixstern Regulus. Venus und Jupiter wird man leicht sehen und erkennen können, Mars und Merkur werden schwieriger auszumachen sein. Einfach nur in Richtung Sonnenaufgang gucken …

Oktober 9th, 2015

Mars besucht den Fixstern Nunki

Mars // Sternenhimmel

Mars-Jupiter-Nunki

Grafik: „Starlight“-Software | Zyntara

Am 11.11. wandert Mars (in Konjunktion mit Pluto) nördlich am Fixstern Nunki vorbei. Nach Ptolemäus liegt Nunki in der rechten Schulter des Bogenschützen und soll die Natur von Jupiter und Merkur haben: ein religiöser Verstand und großer Wissensdrang, die gute Idee, in die Ferne schweifen, das Streben nach höherer Erkenntnis. Nunki, alias Pelagus, ist einer der hellsten Sterne im insgesamt recht lichtschwachen Sternbild Schütze.

Der Weg ist das Ziel – Jupiter in der Phase „Nibiru“

Jupiter // Sternenhimmel // Visual Astrology

Jupiter-NibiruFoto: Christian König

Ca. 01.11. bis ca. zum 06.11. steht Jupiter in einer Beziehung zur Sonne, die wir in der „Visual Astrology“ als „Nibiru“ beschreiben (der Zeitraum variiert je nach geographischer Breite und Länge etwas).

Über „Nibiru“ wurde und wird viel geschrieben – aber was es genau bedeutet, weiß man bis heute nicht. Zum Beispiel setzte Zecharia Sitchin die These über die „Rückkehr des Planeten X“ in die Welt. Demnach hätten die Sumerer von einem zusätzlichen Planeten jenseits von Pluto gewusst, der Nibiru genannt worden sei (mit einer rund 3.600-jährigen Umlaufbahn um die Sonne). Für diese These lassen sich aber in den Keilschrifttexten – anders als Sitchin behauptet – überhaupt keine Belege finden.

Nibiru ist einerseits der Name einer sumerisch-babylonischen Gottheit, andererseits die sumerisch-babylonische Bezeichnung eines Himmelsobjekts in Verbindung mit einem Sternbild.

Saturn wird unsichtbar

Saturn // Sternenhimmel // Visual Astrology

Saturn-in-der-Unterwelt

 Foto: Christian König

Saturn ist ca. vom 04.10. – 11.12. am Nachthimmel nicht zu sehen, da er sich in Konjunktion mit der Sonne befindet, d.h. er befindet sich tagsüber zusammen mit der Sonne über dem Horizont. Symbolisch gesehen begibt Saturn sich in eine andere Welt – die „Anderwelt“ – in die nicht-materielle Welt. Dies ist eine Zeit ohne Saturn.

Die mesopotamischen Astrologen-Priester würden verkünden, dass der König (Saturn) weg ist, der König sich versteckt oder der König in der „anderen“ Welt arbeitet. Auf einer mundanen Ebene ist diese Zeit nicht so gut dazu geeignet, Entscheidungen zu treffen. Es ist eine gute Zeit, Dinge zu überdenken. Die Effektivität der politischen Führungsebene ist vermutlich nicht sehr hoch. Während dieser Zeit werden Autoritätspersonen nicht in der Lage sein, „normal“ zu funktionieren.

Es ist eine Zeit zum Innehalten, zum Pausieren, zum Reflektieren und nach einer „verzauberten“, einer anderen, einer kreativen Lösung „zweiter Art“ zu suchen. Eine Zeit, in der „unsichtbare“ Arbeit verrichtet werden sollte, kreative Arbeiten, Dinge auf kreative Art und Weise zu strukturieren. Es ist eine gute Zeit, um „andere“ Lösungen zu suchen, eine Zeit zuzuschauen und zu beobachten.

Oktober 20th, 2014

Mars, Mond, Saturn und Antares

Astronomie // Mars // Mond // Saturn // Sternenhimmel

Mars-Saturn-Mond-Antares

Grafik: „Starlight“-Software | Zyntara

Am 27./28.09. läuft Mars an Antares vorbei, den Hauptstern des Skorpions. Antares bedeutet so viel wie „marsähnlicher Stern“. Aufgrund seiner roten Farbe (Antares ist ein roter Überriesenstern) und seiner Lage nahe der Ekliptik kann man ihn schnell mit Mars verwechseln. Jetzt kann man beide gut miteinander vergleichen. Mars ist jetzt etwas heller als Antares, der dafür mehr funkelt und viel röter als eher orangene Mars ist. Der rote Planet tritt immer früher von der abendlichen Himmelsbühne ab.

Unbedingt am 28.09. um 20.00 MESZ zum Himmel schauen: Knapp über dem Südwesthorizont steht Auf der einen Seite der Mondsichel stehen Antares und Mars und auf der anderen Seite Saturn!

Eine ähnliche Konstellation gab es das letzte Mal am 05.01.1926 zu sehen!

September 27th, 2014

Der Sternenhimmel zur Mittsommernacht

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horizontobservatorium

Foto: Monika Heer | Astrologos

Wenn der Tag am längsten, ist die Nacht am kürzesten. Zur Sommersonnenwende erreicht die Sonne am 21. Juni auf der Nordhalbkugel der Erde ihren höchsten Punkt über dem Horizont. Die Astrologen Monika Heer (Bochum) und Christian König (Münster) laden am Abend des 21. Juni 2014 zu einem stimmungsvollen Ausflug ins Ruhrgebiet ein. Treffpunkt ist die Halde Hoheward. „Von dort hat man einen atemberaubenden Blick. Wir beobachten gemeinsam, wie sich die Sterne im Laufe des Abends am Himmel zeigen“, erklärt Monika Heer. Christian König erzählt Geschichten und Mythen rund um die Sternbilder des Sommerhimmels.

Haldensommer – Auf der Halde Hoheward. Den Sternenhimmel beobachten – mit Christian König & Monika Heer

DAV // Sternenhimmel // Themenabend

horizontobs-hohewardhalde

Foto: Monika Heer | Astrologos

An diesem Abend steht ein Besuch der Halde Hoheward auf dem Programm. Hoheward ist eins der spektakulärsten Halden- und Landschaftsprojekte des Ruhrgebiets. Oben auf dem Plateau steht ein Obelisk, der als Zeiger einer riesigen Sonnenuhr funktioniert, direkt nebenan befindet sich das große Horizontobservatorium.

Kann es einen schöneren Platz im Ruhrgebiet geben, um zur Sommersonnenwende den Sonnenuntergang über dem Ruhrgebiet zu beobachten und sich von Christian König den Fixstern-Himmel erklären zu lassen?

DAV-Ausbildungszentrum Bochum: Haldensommer – Unter dem Sternenhimmel

DAV // Sternenhimmel // Themenabend

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 Foto: Christian König

Schon immer hat der Sternenhimmel die Phantasie der Menschen beflügelt. Nahezu alle Kulturen beobachteten den Himmel, um dort den Willen der Götter zu ergründen und unzählige Gedichte, Geschichten und Gesänge voller Magie erzählen vom Firmament.

Die Menschen waren früher fest davon überzeugt, dass die Sterne nicht wahllos am Himmel stehen. Durch die Sternbilder schuf man Orientierung und projizierte kollektiv bedeutsame Themen an den Himmel.

Jupiter besucht den Fixstern Wasat

Jupiter // Sternenhimmel // Visual Astrology

Wasat-Jupiter

Grafik: „Starlight“-Software | Zyntara

Um den 23.05.14 (Freitag) besucht Jupiter den Fixstern Wasat – und diese Konjunktion kann man abends am Sternenhimmel beobachten. Wasat liegt ziemlich genau auf der Ekliptik bei 18 – 19 Grad Krebs (tropischer Tierkreis). Jeder Planet/jedes Licht dort bildet eine Konjunktion mit Wasat. Der Name Wasat bedeutet „Mitte“ (von arab. wasat as-sama) – welche Mitte hier gemeint ist, weiß man nicht: die Mitte des Sternbildes Zwillinge? Die Mitte des Himmels? Oder ist das benachbarte Sternbild Orion gemeint (die Araber bezeichneten Orion als „den in der Mitte Gelegenen“)? In Ptolemäus Sternenkatalog aus seinem astronomischen Buch „Almagest“ wird Wasat als „Der Stern im linken Hoden des östlichen Zwillings, Pollux“ geführt, weil Wasat genau auf Pollux Hoden liegt. So ist Wasat ein Stern großer Fruchtbarkeit und Fertilität, ein Ort größer (Yang-) Kreativität.

Der „Winter-Diamant“

Astronomie // Sternenhimmel // Visual Astrology

Diamant

Grafik: „Starlight“-Software | Zyntara

Der diesjährige große, helle „Winter-Diamant“ steht heute um 20.00 Uhr aufrecht im Süden. Der Diamant formt sich aus dem sehr hellen Jupiter an seiner oberen, Sirius (der hellste Stern am Himmel im Sternbild „Großer Hund“) an der unteren Seite und den hellen Fixsternen Prokyon (Sternbild „Kleiner Hund“) und Beteigeuze (Sternbild „Orion“) jeweils an den beiden Ecken.

Der Mond besucht Mars und Spica

Astronomie // Mars // Mond // Sternenhimmel // Visual Astrology

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Grafik: „Starlight“-Software | Zyntara

 

Heute Nacht (fast um Mitternacht) gibt es ein interessantes Meeting am Osthorizont zu beobachten: der abnehmende Mond besucht Mars und den Fixstern Spica. Spica liegt in der Weizengarbe, die die Göttin (Jungfrau) in der Hand hält, und ist ein Symbol für ihre Gaben an die Menschheit. Ursprünglich bedeuteten diese Gaben das Wissen um den Ackerbau. Spica ist ein Symbol für Wissen und Erkenntnisse, die Gabe der Brillanz, ein angeborenes Talent, eine Fähigkeit oder Fertigkeit. Spica zusammen mit Mars: Eine Zeit, in der sich gut geplante, intelligente Handlungen durchsetzen.

Venus in ihrem größten Glanz

Allgemein // Astronomie // Sternenhimmel // Venus

Venus-Mond

 Foto: Christian König

Vielen ist bestimmt das sehr helle Objekt am Westhimmel aufgefallen, das nach Sonnenuntergang jetzt so schön strahlt (nachdem die Sonne untergegangen ist, schaut einfach in die gleiche Richtung wie der Sonnenuntergang). Es ist die „Abendstern“-Venus. Sie ist immer das dritthellste Objekt am Himmel, nach der Sonne und dem Mond. Venus kann so hell sein, dass sie in einer mondlosen Nacht sogar Schatten werfen kann. Im Moment ist Venus besonders hell – heute erreicht sie ihren maximalen Glanz. Durch ihre südliche Deklination bleibt die Sichtbarkeitsphase aber relativ kurz.

Jupiter verschwindet vom Nachthimmel

Jupiter // Sternenhimmel // Visual Astrology

Astronomie

 Foto: Christian König

Gerade eben ist Jupiter am Nachthimmel unsichtbar, weil er sich in Konjunktion mit der Sonne befindet. Wenn Planeten sich in Konjunktion mit der Sonne befinden, nennt das die Klassische Astrologie „verbrannt“ (wenn sie in genauer Konjunktion zur Sonne stehen, also klassisch formuliert „im Herzen der Sonne“, sind sie stark gestellt).